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Crossfit Esslingen

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Das Gruppentraining orientiert sich stark an Alltagsbewegungen

In der Ulmer Straße 46/1 fallen seit einigen Monaten Gewichte auf den Boden, Schweißflecken säumen immer wieder den mit Gummimatten ausgelegten Grund. Es ist laut. Menschen keuchen, kämpfen, krampfen. Im April 2016 sind Sport- und Fitnessfans in die alte Industriehalle eingezogen, seither steht dort die Esslinger CrossFit-Box.

Daniel Konstantinidis (44) und Alexander Fortuna (32) sind die Inhaber der Einrichtung. Sie haben den Fitnesstrend 2014 nach Esslingen geholt und anfangs in einer Turnhalle trainiert. Nun sind sie froh über die eigene Box. CrossFit zeichnet sich durch immer neue Workouts aus, sagt Daniel Konstantinidis: „Es sind unzählige Kombinationen, weil sich der Körper schnell an gleichbleibende Reize gewöhnt.“ Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, kuhglockengleichenden Kettlebells, Seilen, Hantelstangen, Gewichtscheiben, Klimmzugstangen und vielem mehr wechseln sich ab.

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Drei charakteristische Eigenschaften finden sich in diesen sportlichen Ganzkörpereinheiten wieder, erklärt der CrossFit-Trainer: Ausdauer mit turnerischen Elementen und Übungen mit Gewicht; hohe Intensität („Je länger man trainiert, umso weniger intensiv ist es“); Übungen, die funktionell sind, einen Bezug zum Alltag haben. „Laufen, rennen, bücken, heben“, sagt Daniel Konstantinidis.

Keine Geräte

Fünf bis 20 Minuten dauern die Einheiten in der Regel, mit Auf- und Abwärmen tropft etwa eine Stunde lang der Schweiß. Geräte, welche die Bewegungsrichtung vorgeben, kommen nicht zum Einsatz, erklärt der Experte. Das würde den Bezug zum Alltag reduzieren und sei ein Unterschied zu klassischen Fitnessstudios. Generell richte sich CrossFit an Menschen aller Altersklassen und Fitnessgrade. Das Training läuft in einer Gruppe von zehn bis zwölf Personen ab, die sich für jede Einheit anmelden müssen. Die Gruppenmitglieder können alt, jung, schwach, stark, fit, unfit oder auch gehandicapt sein. Wer nur wenig Gewicht heben kann, nimmt eben wenige Kilogramm. Verausgaben können sich dennoch alle gleich. Die Ausführung der Übungen wird lediglich an die eigenen Fähigkeiten angepasst. Daher sind beispielsweise auch Schwangere in der Esslinger CrossFit-Box zugange, und die Macher planen CrossFit für Kids.

Quälen ist ein Stichwort, das im Zusammenhang mit CrossFit häufig fällt. Daniel Konstantinidis mag es nicht, weil es so negativ klingt. „Es ist sehr intensiv, man muss sich halt ein bisschen durchbeißen“, sagt er. „Aber man hat sehr schnell Erfolg und erzielt vielfältige Verbesserungen.“ Bei vielen Teilnehmern wachse das Bewusstsein für eine gesunde Lebensweise, außerdem sei die soziale Komponente, das Gruppengefühl, sehr stark. Das gemeinsame Arbeiten an der Fitness motiviere zusätzlich. Das Besondere an CrossFit sei, dass es nicht spezialisiert ist, sagt der Inhaber der Esslinger Einrichtung. „Ein CrossFitter ist immer schlechter als der Spezialist, aber er kann alles einigermaßen bewältigen.“

Der Organismus werde vielfältig angesprochen, die Grundfitness verbessert. Daher würde auch ein Spezialist von CrossFit profitieren. Kritiker bemängeln die hohe Verletzungsgefahr beim CrossFit-Training, weil es so intensiv ist. Auch die falsche Ausübung der Bewegungen sei ein Problem. Denn CrossFit lebt stark von sozialen
Netzwerken. Die Sportler posten Videos von ihren Kraft- und Fitnessakten, sie eifern diesen Videos zum Teil nach, obwohl die Ausführung in manchen Erklärfilmchen falsch sei. „Ich kann die Kritik teilweise verstehen“, sagt der 44-Jährige, „weil die Trainer den Leuten manchmal zu viel zumuten und die Sportler es teilweise übertreiben, zu viel und zu lang trainieren.“ Der Vergleich mit anderen und der Fokus auf die maximalintensive Nutzung einer bestimmten Zeitspanne berge Risiken. Allerdings, sagt der Inhaber, gelte beim Sport generell, dass alles, was effektiv ist, auch mit einer höheren Verletzungsgefahr einhergeht. „Aber der Gesundheitsvorteil beim CrossFit ist dafür hoch.“

Zudem versprechen die Esslinger Inhaber Achtsamkeit. Alexander Fortuna und Daniel Konstantinidis sind nämlich nicht nur CrossFit-Trainer, sondern sie arbeiten seit Jahren auch als Physiotherapeuten. In der Praxis von Daniel Konstantinidis sind sie täglich aktiv, und haben daher „einen guten Blick für richtige und falsche Bewegungen“. Einen CrossFit-Trainerschein könne man schnell machen, aber „jemand, der keinen Background hat, tut sich beim Anweisen schwerer“, sagt Daniel Konstantinidis. Auch die Trainingsplanung laufe bei ihnen vielleicht bedächtiger ab. Klar ist, dass er ein CrossFit-Fan ist, er will ja Kunden gewinnen. Klar ist aber auch, dass der schon alte Trend seit einigen Jahren in Deutschland angekommen ist – und mit der Box in der Ulmer Straße nun auch in Esslingen.

Quelle: Esslinger Zeitung, 19.01.2017

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